GesundheitLifestyleTipps

Meditation und Atemübungen

Das Ziel dieses Beitrags ist es, jedem, der sich für meditieren interessiert, die minimale Anleitung zu geben, um loszulegen. Die einzige notwendige Lektüre ist der Abschnitt „Los geht’s“. Alle anderen Abschnitte sind optional.

Was ist Meditation?

Es gibt eine Vielzahl von Meditationsformen, aber sie alle haben gemeinsam, dass sie dich entspannen. Bewusstes Meditieren lässt das Unterbewusstsein auftauchen. Es gibt natürlich keine allgemein gültigen Vorteile, aber ich habe Folgendes kennengelernt:

  • mehr Energie
  • innerer Frieden
  • totale Entspannung
  • Ausblenden aller Probleme, wenn auch nur für eine kurze Zeit
  • erhöhte Fähigkeit, die eigenen Denkprozesse zu verbessern
  • Selbsterkenntnis und Verständnis für andere

Los geht’s!

Zu allererst: Alles ausschalten, was dich in den nächsten 10 Minuten ablenken kann. Insbesondere das Handy.

Man kann im Sitzen meditieren und das wird auch von vielen bevorzugt, denn man neigt nicht dazu einzuschlafen. Ich persönlich empfehle, im Liegen zu meditieren. Dies ermöglicht maximale Entspannung und man bleibt bequem, wenn man genug Zeit hat, länger zu meditieren. Leg dich mit den Armen neben den Körper, Handflächen nach oben. Die Beine etwas auseinander, die Füße fallen nach außen.

Alles, was über Körperhaltung gesagt wird, ist nur ein Ratschlag und jeder muss wissen, was für sich am besten ist. Der Hauptpunkt ist, dass du eine absolut bequeme Position findest. Der Zweck der Meditation ist es, die Gedanken loszulassen. Entspanne deinen Körper und zähle langsam bis zehn (circa in 10 Sekunden) und zurück von zehn bis eins und wiederhole das. Während du zählst, nimm deinen Atem bewusst war und konzentriere dich auf ihn.

Nach einer Woche empfehle ich, auf die „Atemmethode“ umzuschalten:
Mit anderen Worten, wenn du bemerkst, dass du während der Meditation deine Gedanken nicht los wirst, bleibe nicht in ihnen stecken, sondern lass los und konzentriere dich auf deinen Atem. Wenn du das konsequent verfolgst, wirst du an einem Punk ankommen, an dem es Lücken zwischen deinen Gedanken gibt und dein Geist ruhig ist und du wirst sofort ein Gefühl von Entspannung erleben.

Wenn du Meditation ausprobieren willst, schlage ich vor, das einen Monat lang jeden Tag 8 Minuten lang zu versuchen. Nach einem Monat kannst du beurteilen, ob es bei dir eine Wirkung erzeugt. Wenn du dran bleibst und jeden tag konsequent übst, wird dein Geist sich beruhigen.

Ich weiß, dass sich das alles ziemlich esoterisch anhört aber das ist es nicht. Es ist einfach ein Weg um zu entspannen.

Unterschätze es nicht. Es kann auch sehr konfrontativ sein. Eigentlich tust du während der Meditation nichts, aber du konfrontierst dein Unterbewusstsein. Bei regelmäßiger Meditation ist die Wirkung den ganzen Tag spürbar. Du kannst länger meditieren, wenn du willst. Wir empfehlen nur das Minimum, um anzufangen. Wie du siehst, muss das auch nicht viel Zeit beanspruchen. Jeder kann acht oder zumindest fünf Minuten im Alltag finden.

Wenn es nicht richtig klappt

Wenn man anfängt zu meditieren und gedanklich aufgewühlt ist, ist es schwer einen Anfang zu finden, weil es einfach schwer ist die Gedanken loszuwerden. Das ist kein persönliches Problem, sondern eine Frage der Denkweise.

Erwarte nicht, dass deine erste Meditationssitzung so verläuft, als wärst du Profi. Meditieren lernen ist ein Prozess. Betrachte es als einen Weg und nicht als eine Technik. Im Laufe der Zeit kannst du sehr viele Ebenen der Entspannung erreichen. Wenn du bemerkst, dass dein Gehirn nachdenken will, nehme diese Gedanken bewusst war und fokussiere dich auf deinen Atem. Versuche nicht gewaltsam die Gedanken zu verdrängen, sondern lass sie einfach vorbeiziehen. Du wirst merken, dass du dir deiner Gedanken viel bewusster wirst. Das Gehirn ist ein programmierbarer Computer und wenn man die Gedanken bewusst wahrnimmt, sieht man sein eigene Software.

Eine weitere Falle ist der Mangel an Disziplin. Wenn Sie nicht mindestens ein paar Mal pro Woche meditieren, macht es wenig Sinn. Wenn du ein Problem mit Disziplin hast und es nicht schaffst, dir regelmäßig Zeit zu nehmen, mache weniger häufigere Sitzungen – aber dafür länger. Meditation am Morgen ist am effektivsten, aber du kannst das natürlich auf jede beliebige Tageszeit verlegen. Wenn du wirklich nicht in der Lage bist, still zu sitzen, dann ist Yoga ein schöner Kompromiss.

Die letzte Falle, vor der ich warnen möchte, ist: Erwartungen zu haben. Es gibt keine Garantie, dass die positiven Auswirkungen einer Meditation auch wieder bei der nächsten Meditation auftreten werden.

Abschließende Bemerkungen

Es gibt auch viele Anleitungsvideos auf youtube, die helfen können, rein zu kommen. Es gibt alle Arten von Meditationen und viel zu entdecken. Google ist dein Freund. Ein Meditationskurs ist ebenfalls sehr empfehlenswert, erfordert aber eine größere Investition.

fit.gg
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.