//Berühmte Fehler #2: Sport unter Schmerzen

Berühmte Fehler #2: Sport unter Schmerzen

817976_injuryBeim Laufen zwickt das Knie, beim Radfahren schmerzt der Rücken, im Fitnessstudio knackt es auffallend oft in der Schulter. Viele Sportler trainieren unter Schmerzen und das möglicherweise schon so lange, dass man sich daran gewöhnt hat.

Schmerzen werden bewusst ignoriert und man macht einfach weiter. „Es wird schon irgendwann aufhören“. Wenn das Zwicken im Knie sich zu einem Bänderriss entwickelt hat und die Schmerzen im Rücken zu einem Bandscheibenvorfall werden, wird man aber feststellen, dass das die falsche Einstellung war.

Schmerzen beim Sport sind NICHT normal und sind immer ein Anzeichen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Entweder mit der Bewegung an sich oder mit dem Körper. Wenn man selber davon betroffen ist, sollte man schlau sein und sich entweder ausruhen, eine Pause machen und wenn das nicht hilft der Ursache auf den Grund gehen. Beim Laufen kann schon das falsche Schuhwerk ausschlaggebend sein und beim Radfahren eine falsche Sitzposition. Die beste Anlaufstelle ist in diesem Fall ein beratendes Gespräch beim Physiotherapeuten. Dort wird sich dann auch herausstellen ob wirklich Schlimmeres droht.

Möglich auch, dass es an Muskeln fehlt um z.B. das Kniegelenk oder den Rücken zu stabilisieren. Einzige Abhilfe: Training im Fitnessstudio. Dort sind natürlich auch Schmerzen im Spiel. Profi Bodybuilder trainieren bis zur Schmerzgrenze und auch darüber hinaus. Doch das ist mehr ein gewollter, kontrollierter Schmerz. Auch ein Bodybuilder weiß, dass Schmerzen, die eigentlich nicht da sein sollten nicht normal sind und versucht den Grund dafür herauszufinden.

Verdrängen von Schmerzen kann zu wirklich schlimmen Verletzungen führen und deshalb sei jedem geraten Schmerzen nicht einfach zu ignorieren sondern auf sie zu hören. Schmerzen sind der körpereigene Weg zu sagen: „Hier stimmt etwas nicht.“

Thorben